Skrillex Dubstep

Der Kalifornier Sonny John Moore, besser bekannt unter seinem Pseudonym Skrillex, ist eine nicht mehr wegzudenkende Größe des Dubstep, Electro und Brostep. Das 1988 geborene Multitalent hat sich jedoch nicht nur als „King of Dubstep“ einen Namen gemacht, er war auch schon als Sänger sowie als Musikproduzent sehr erfolgreich und hat eingängige Remixe unter anderem für Lady Gaga, Bruno Mars, La Roux und Avicii abgeliefert.

Moores Karriere begann im zarten Alter von nur 16 Jahren, als der Junge aus Los Angeles seine Musik über MySpace einem breiteren Publikum zugänglich machen wollte. Über die Plattform kam er in Kontakt mit der Band „From First to Last“, die er als Gitarrist verstärken wollte und dann aber so sehr mit seiner Stimme beeindruckte, dass er mit der Band zahlreiche Tourneen als Leadsänger absolvierte. Auch das Debütalbum der Band mit dem klingenden Namen „Dear Diary, My Teen Angst Has a Body Count“ kam zu einigem Ruhm. Anfang 2007 verließ er die Band aufgrund ernster Stimmprobleme und mit dem Wunsch eine Solokarriere zu starten.

Zwischen 2007 und 2009 feilte Moore weiter an seiner Karriere, stellte einige Demos auf MySpace, tourte mit Team Sleep, einem Bandprojekt von Deftones Leadsänger Chino Moreno, begann eigene Musik zu produzieren und trat erstmals unter seinem Pseudonym in unterschiedlichen Clubs auf. Im April 2009 wurde dann seine erste EP namens „Gypsyhook EP“ unter dem Namen Sonny veröffentlicht.

Sein endgültiger Durchbruch kam schließlich mit der Verwendung seines heute allgemein bekannten Pseudonyms Skrillex. 2010 brachte er unter diesem Namen das Album „My Name is Skrillex“ heraus und wurde noch im selben Jahr von Deadmau5 unter Vertrag genommen. Deadmau5 Recordings veröffentlichte seine zweite EP – „Scary Monsters and Nice Sprites“. Im September 2011 kreierte er das Titelleid für die Neuauflage des PC-Strategiespiels Syndicate und wurde vom britischen DJ Magazine auf den sagenhaften 19. Platz der Top 100 DJs gewählt. Doch dies sollte noch nicht alles gewesen sein. Kurz darauf, im November desselben Jahres, wurde er für fünf Grammy Awards nominiert und konnte drei mit nach Hause nehmen (Beste Remix Aufnahme, Beste Dance Aufnahme und Bestes Electronic/Dance Album). Im Januar 2012 kam dann sein neuestes Werk namens „Bangarang“ auf den Markt, das schon nach kürzester Zeit beste Kritiken erhielt.